Der Weg vom Kinderwunsch zum Wunschkind ist nicht immer ganz einfach. Fertilität kann sowohl für die Frau als auch für den Mann problematisch sein. Damit der Kinderwunsch glückt, bietet die Reproduktionsmedizin verschiedene Optionen.

Wer sich Nachwuchs wünscht und die Fertilität verbessern will, soll keine Zeit verlieren und sich lieber gleich an einem Reproduktionsmediziner wenden. Da Störungen der Fertilität medizinischer Natur sind, können sie meistens medizinisch behandelt werden. Neben der wohl bekanntesten In-Vitro-Fertilisation (IVF), stellen Kinderwunschkliniken auch weitere effektive Methoden zur Wahl, um den Kinderwunsch zu erfüllen.

Der erste Schritt

Wenn es nach über einem Jahr nicht klappt, ist der erste Schritt, einen Arzt zu konsultieren – das trifft auf beide Partner zu, denn Fertilitätsstörungen können sowohl beim Mann – zu den Ursachen gehören unter anderem gestörte Spermienbildung, verminderte Spermienqualität oder blockierte Samenleiter – als auch bei der Frau liegen – es können zum Beispiel hormonbedingte Ovulationsprobleme, blockierte Eileiter oder Verwachsungen der Gebärmutter sein.


Als erste Fruchtbarkeitsbehandlung bei Ovulationsstörungen können Medikamente angewendet werden. Somit wird das Wachstum der Follikel im Eierstock durch eine vermehrte Ausschüttung von Fruchtbarkeitshormonen stimuliert.

“Beachten Sie dabei, dass es wahrscheinlicher ist, mit Zwillingen – oder mehr – schwanger zu werden, da die Eierstöcke gefördert werden, mehr als ein Ei gleichzeitig zu produzieren.”, warnen Ärzte.

 

Intrauterine Insemination (IUI)

Eine andere Option ist, die Fruchtbarkeitshormone unter die Haut zu spritzen. Liegt die Kinderlosigkeit an den Samenzellen, wird die sogenannte intrauterine Insemination (IUI) empfohlen. Dabei werden aufbereitete Samenzellen etwa zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter geleitet.

“Die IUI ist günstiger und von der Durchführung her einfacher als IVF, allerdings sind die IUI-Schwangerschaftsraten signifikant geringer.”
Fertilitätsspezialisten

Samenspenden

Eine Variante der IUI stellen die Samenspenden dar, die bei fruchtbaren Frauen angewendet werden. Oft sind mehrere Versuche notwendig, aber die Schwangerschaftschancen liegen laut Statistik über 80 Prozent.

In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Sollte die Schwangerschaft trotzdem ausbleiben, kommt die In-Vitro-Fertilisation (IVF) zum Einsatz. Bei der weltweit am häufigsten angewandten Methode der Reproduktionsmedizin werden Eizellen im Labor, also außerhalb des Mutterleibes, befruchtet. Klappt es, werden die befruchteten Eizellen in die Gebärmutter übertragen.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Eine ähnliche Methode ist die sogenannte Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), bei welcher unter dem Mikroskop eine einzelne Samenzelle direkt mit der Eizelle vereinigt wird. Dies ist besonders sinnvoll, wenn die Ursache für die Unfruchtbarkeit beim Mann liegt. Sobald die Eizelle befruchtet ist, wird sie durch die IVF wieder in die Gebärmutter zurückgebracht.


Zu den weiteren Möglichkeiten den Kinderwunsch zu erfüllen zählt unter anderem die Eizellspende, die in Österreich seit 2015 erlaubt ist. Jedoch darf laut dem neuen Fortpflanzungsmedizingesetz die Empfängerin der gespendeten Eizellen bei Behandlungsbeginn nicht über 45 Jahre alt sein. Die Leihmutterschaft bleibt in Österreich weiterhin gesetzlich verboten.

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Eine beliebte Vater-Kind-Übung, die mit zunehmendem Kindesalter immer schwieriger wird.


Unabhängig davon, welche Behandlung zum Einsatz kommt, erfolgt ein langfristiger Prozess, bei welchem man sich wohl und vor allem geborgen fühlen soll.

Liste der Kinderwunschkliniken in Österreich

Alle Kinderwunsch-Experts in Österreich auf www.healthexperts.net

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