Kaffetrinken ist also doch keine schlechte Angewohnheit. Und dass Kaffee schädlich sei, wird immer häufiger widerlegt. Die jetzt belegte, gute Nebenwirkungen zum angenehmen Geschmack für das persönliche Wohl ist eine um bis zu 15 Prozent höhere Lebenserwartung. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ebenso für Parkinson sinkt, laut einer aktuellen Studie.

“Bei gemäßigtem Konsum allerdings”, wie der Studienleiter Dr. Frank Hu, Professor für Ernährung und Epidemiologie an der Harvard School of Public Health in Boston hinzufügt.

Die Ursache für die höhere Lebenserwartung klingt banal: es liegt daran, weniger Krankheiten zu erleiden. Von Herzerkarnkungen, Diabetes, Lungenkrebs sowie neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Multiple slerose und Alzheimer.

Die Ergebnisse basieren auf Untersuchungen über einen Zeitraum von fast drei Jahrzehnten mit mehr als 200.000 beteiligten Ärzten und Fachkräften und 32.000 Studienteilnehmern. Personen, die ein bis fünf Tassen Kaffee – wobei es keinen Unterschied ober mit oder ohne Koffein macht – hatten eine niedriger Sterblichkeit. Wobei Lebensgewohnheiten und -umstände wie z.B. Zigarretten rauchen, trinken von Alkohol, Diabetes, Bluthochdruck berüchsichtigt wurden.

In der Beobachtungsgruppe von Nichtrauchern hatten Erwachsene, die keinen Kaffee konsumierten, im Vergleich zu Kaffeetrinkern mit drei bis fünf Tassen täglich eine um 15 Prozent höhere Lebenserwartung. Selbst bei jenen, die mehr als fünf Tassen täglich konsumierten, waren es noch 12 Prozent.

“Kaffee passt also zu einem gesunden Lebensstil”, ist Prof. Hu somit eine erwiesene Erkenntnis. Jedoch räumt er ein, dass der Schlüssel in der richtigen Lebensgewohnheit liegt. Wenig schlafen und als Kompensation viel Kaffee trinken ist trotzdem nicht gesundheitsfördernd. Wichtig ist seiner Ansicht nach die Kombination mit ausreichendem Schlaf, körperlicher Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung.

Die positive Wirkung liegt laut Hu daran, dass Kaffee Entzündungen verringert, als Antioxidationum wirkt und die Blutzuckerrelugalation verbessert. Selbst im Falle neurologischer Erkrankungen, wie etwa Parkinson, gibt es laut Prof. Hu Hinweise, dass Kaffee eine positive Wirkung zeigt.

Zeige Buttons
Verberge Buttons
%d Bloggern gefällt das: