Gesundheits-Apps statt Arzt

Bisher nutzen erst vier Prozent Gesundheits-Apps zur Erstellung einer Selbstdiagnose. Aber laut Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, kann sich jeder sechste in Deutschland bereits vorstellen den Arztbesuch durch eine Selbstdiagnose mittels einer Gesundheits-App zu ersetzen. Insbesondere 25- bis 34- jährige sind einer solchen App aufgeschlossen. 23 Prozent würden die App zur Messung der Körperaktivitäten […]

Gesundheits-Apps sind im Kommen. Bereits jeder Sechste würde eine Selbstdiagnose per App einem Arztbesuch vorziehen. Jeder Dritte möchte eine Online Beratung.

Bisher nutzen erst vier Prozent Gesundheits-Apps zur Erstellung einer Selbstdiagnose. Aber laut Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, kann sich jeder sechste in Deutschland bereits vorstellen den Arztbesuch durch eine Selbstdiagnose mittels einer Gesundheits-App zu ersetzen.

Insbesondere 25- bis 34- jährige sind einer solchen App aufgeschlossen. 23 Prozent würden die App zur Messung der Körperaktivitäten wie Puls, Blutdruck und Körpertemperatur nutzen. Besonders interessant aber wäre eine aktive Online-Beratung vom Arzt. Jeder Dritte der Befragten würde sich bei kleineren Beschwerden statt persönlich, lieber online beraten lassen. Grund sind hier vor allem zu lange Wartezeiten in den Arztpraxen.

Den größten Nachteil sehen die Nutzer in einem möglicherweise unsicheren Datentransfer, so befürchten etwa 29 Prozent das ihre Daten zu Werbezwecken verwendet werden könnten, 23 Prozent schließen einen Missbrauch durch die Krankenkassen nicht aus.

Daher hat Vertrauen höchste Priorität, wenn es um den zukünftigen Erfolg von Gesundheits-Apps geht. „Das ist im Grunde genauso wie beim klassischen Arzt. Da gehen wir auch nur zu dem, dem wir vertrauen“, so Stefan Lange, Verantwortlicher des Telekommunikations-Onlinehändlers modeo.de.

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