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Röntgen: Bis auf die Knochen blamiert

Was war geschehen? Der „EIZO Medical Pin-up Calendar“ präsentierte in gewohnter Manier ein Pin-up-Girl pro Kalenderblatt. So what, wen soll das im anfangenden dritten Jahrtausend noch kratzen? Nun, die Mädels waren wortwörtlich blank bis auf die Knochen, äußerst durchsichtig und – das war der Gag, allesamt auf Röntgenbildern. Nackter geht’s wohl nicht, aber ist das […]

Röntgen: Für große Aufregung und wilde Beschimpfungen im Internet sorgte vor zwei Jahren ein Kalender des japanischen Monitorherstellers Eizo, der besonders im medizinischen Bereich bekannt ist. Von Rassismus, ja sogar Pornografie war die Rede.

Was war geschehen? Der „EIZO Medical Pin-up Calendar“ präsentierte in gewohnter Manier ein Pin-up-Girl pro Kalenderblatt. So what, wen soll das im anfangenden dritten Jahrtausend noch kratzen? Nun, die Mädels waren wortwörtlich blank bis auf die Knochen, äußerst durchsichtig und – das war der Gag, allesamt auf Röntgenbildern.

Nackter geht’s wohl nicht, aber ist das noch mit Würde, Ethik und Geschmack zu vereinbaren? Kritik kam aber auch von weniger ethik- als eher naturwissenschaftlich interessierten. Wo und in welchem Röntgengerät wurden die Aufnahmen gemacht, wie stark und wie lange musste die Bestrahlung gewesen sein, und ist es dieses Risiko wert?

Und überhaupt, wer waren die jungen Damen, die sich da Pin-up-gewohnt von Jänner bis Dezember räkelten? Kein einziges Model war zu finden und niemand hatte jemals von Röntgen-Fotosessions gehört. Da die Sache langsam zu heiß wurde, entschlossen sich Eizo und die verantwortliche Düsseldorfer Werbeagentur Butter zum Outing: Weder hatte es leibhaftige Models gegeben, niemand hat sich ausgezogen – und, das allerwichtigste: niemand wurde stundenlang bestrahlt.

Das Ganze war ein cleverer Marketing Gag. Die allesamt virtuellen Damen waren nur ein Wunderwerk aus Pixeln. Die voreiligen Kritiker waren wörtlich bis auf die Knochen blamiert. Eine gelungene Aktion, die vor allem den Monitorhersteller zum Strahlen brachte. Ursprünglich für 95 Schweizer Franken zu kaufen, gibt es ihn heute nur mehr als Screensaver.

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